Unsere Verantwortung

Nachhaltige Entwicklung

Der Leitgedanke, nachhaltige Entwicklung durch vertrauensvolle Kooperationen und Ausbildung zu fördern, ist in unserer Unternehmenskultur fest verankert.

Wir unterstützen unsere Partnerunternehmen – Spinnereien und Garn verarbeitende Betriebe in Asien und Afrika, nachhaltiges Wirtschaften umzusetzen, indem wir lokales Personal ausbilden, Prozesse optimieren und für den Einsatz moderner, ressourcenschonender Technologien sorgen. Aufgrund unserer langen kaufmännischen und technischen Erfahrung sind wir geschätzter Partner der Ausführungsorganisiation des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, DEG und GIZ.

Nachhaltig, biologisch und Fair Trade

BIMECO baut ihre Zusammenarbeit mit Lieferanten, die Baumwolle aus kontrolliert biologischem Anbau verwenden und auf faire Arbeitsbedingungen achten, kontinuierlich aus.
Daher können wir unsere Kunden mit Garnen gemäß Öko-Tex® Standard 100 und dem Global Organic Textile Standard (GOTS) beliefern sowie ihnen Fairtrade- und BCI-zertifiziertes Garn vermitteln.

Code of Conduct

Grundlage der Geschäftsbeziehung mit unseren Lieferanten ist seit 2011 ein Verhaltenskodex (Code of Conduct) für die Einhaltung von Arbeitsstandards. Der Code of Conduct basiert auf den Vorgaben der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO), untersagt unter anderem Kinder- und Zwangsarbeit und stellt grundsätzliche Anforderungen bei den Arbeitszeiten, der Entlohnung sowie bei Gesundheit und Arbeitssicherheit.

Initiativen

Better Cotton Initiative (BCI)

Die Better Cotton Initiative (BCI) verfolgt das Ziel, die schädigenden Auswirkungen der weltweiten Baumwollproduktion auf Mensch und Umwelt zu verringern. Festgelegte Kriterien für den Baumwollanbau sollen sicherstellen, dass die Baumwolle nicht nur wasser-, boden- und umweltschonend, sondern auch sozial gerecht und wirtschaftlich sinnvoll hergestellt wird.
Neben Nichtregierungsorganisationen wie dem WWF zählen namhafte Unternehmen wie Ikea, H&M, Marks & Spencer und Adidas zu den Mitgliedern der Initiative.

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Cotton Made in Africa (CmiA)

Cotton made in Africa (CmiA) ist eine Initiative zur Förderung der nachhaltigen Baumwollwirtschaft in Afrika. Der entwicklungspolitische Ansatz der Initiative ist es afrikanischen Kleinbauern in Schulungsprogrammen umweltschonende Anbaumethoden zu vermitteln, die zu höheren Erträgen führen und ihnen helfen ihre Lebensbedingungen aus eigener Kraft zu verbessern. Die Initiative fördert außerdem gemeinsam mit ihren Partnern Bildungsmöglichkeiten. Textilunternehmen, die Cotton made in Africa nutzen, unterstützen die Ziele der Initiative durch ihre Nachfrage.
Unter dem Motto „Hilfe durch Handel“ fragen derzeit über 20 internationale Mitgliedsunternehmen, darunter die Otto Group, C&A, Puma, Tchibo und Anvil Knitwear, die nachhaltig produzierte, afrikanische Baumwolle gezielt auf dem Weltmarkt nach.

Weitere Informationen:

Global Organic Textile Standard (GOTS)

Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist der weltweit führende Textilstandard für biologische Fasern, der sowohl ökologische als auch soziale Kriterien unabhängig bewertet und zertifiziert. Der Standard umfasst alle Produktionsstufen vom Anbau des Rohstoffs, z.B. Baumwolle, über die Weiterverarbeitung bis zum Vertrieb. Das Zertifikat ist gültig für Faserprodukte, Garne, Stoffe, Kleidung und Heimtextilien. Diese werden anhand eines festgelegten Kriterienkatalogs produziert und weiterverarbeitet. So ist etwa der Einsatz einer Reihe chemischer Stoffe verboten und das Bleichen erfolgt mittels Sauerstoff.
Textile Produkte, die das GOTS Label mit dem Grad “organic” (bio) tragen, enthalten zu 95%zertifizierte Fasern aus kontrolliert biologischem Anbau. Bei Produkten, die das GOTS Label mit dem Grad „made with X% organic“ (aus X% bio) tragen, müssen mindestens 70% der Fasern aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft stammen.

Weitere Informationen:

Fairtrade

Der gemeinnützige Verein TransFair vergibt das “Fairtrade Certified Cotton”-Siegel für Textilien, die unter fairen und sozialen Handels- und Arbeitsbedingungen produziert werden. Die Standards gelten für alle Produktionsschritte- vom Anbau bis zum fertigen Baumwollprodukt. Durch die Zahlung fairer Marktpreise wird Herstellern in den Entwicklungsländern ermöglicht, aus eigener Kraft eine menschenwürdige Existenz aufzubauen. Die Lebensqualität der Menschen wird so verbessert.

 

Weitere Informationen:

BIMECO – CSR Unternehmen Münsterland

Unternehmerische Gestaltung von Zukunft braucht neue Einsichten und neue Handlungskonzepte. Klimawandel, Digitalisierung, Fachkräftemangel und Pandemien verändern die Rahmenbedingungen für die Wirtschaft. Wir haben an den CSR Gruppen-Workshops des CSR Kompetenzzentrums Münsterland (csr-muensterland.de) teilgenommen und in einem 15 monatigen Prozess …

1) eine CSR Selbstbewertung in den Handlungsfeldern Arbeitsplatz & Mitarbeiter, Betrieblicher Umweltschutz, Produktverantwortung & Markt und Gemeinwesen & Bürgerschaftliches Engagement vorgenommen,

2) eine CSR Grundpositionierung und eine CSR Strategie entwickelt,

3) ein CSR-Maßnahmenprogramm erarbeitet

4) und als Dokumentation dieses Prozesses einen CSR Kurzbericht veröffentlicht.

Nun sind wir stolz die Auszeichnung als „CSR Unternehmen Münsterland“ entgegen nehmen zu dürfen.

Aus Überzeugung fördern und unterstützen.

Ausbildung fördern wir auch, indem wir uns für eine Schule für Aidswaisen in Chipulukusu-Ndola, Sambia engagieren.

Nähere Informationen zu dem Projekt finden Sie unter: